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Bis Anfang des 17. Jahrhunderts konnten die Objekte des Himmels nur 'in Augenschein' genommen werden. Die Erfindung des Fernrohrs hat dann bereits unser Weltbild nicht nur optisch, sondern auch im übertragenen Sinne
wesentlich erweitert. Die Erkenntnis, dass nicht nur im optischen Bereich Informationen über weit entfernte Objekte gewonnen werden können, führte zu Radioteleskopen und Radaruntersuchungen sowie, nach Beginn des
Raumfahrtzeitalters, auch zu Forschungssatelliten im Infrarotbereich, Gammstrahlenbereich, Röntgenbereich und zu Messgeräten für Magnetfelder, Polarisation, Spektralanalyse.
Daneben wurden auch irdische
Teleskope immer weiterentwickelt; mit Spiegeldurchmessern von inzwischen bis zu zehn Metern, sowie Spezialteleskopen, beispielsweise zur Sonnenbeobachtung.
Im Vortrag werden diese Geräte der modernen
Himmelsbeobachtung und vor allem die von ihnen gelieferten fantastischen Bild- und Messergebnisse vorgestellt. Abschließend folgt ein Ausblick auf geplante neue Verfahren wie Gravitaionswellendetektoren und optische
Teleskope zur Abbildung von extrasolaren Planeten.
Abendkasse
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